Eine Ära der Innovation und Solidarität: Jörg Neuhaus verabschiedet sich nach elf Jahren
Als Jörg Neuhaus am 1. September 2014 seinen Dienst antrat, markierte dies ein Novum: Erstmals wurde das damalige Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe von einer Doppelspitze geleitet. Gemeinsam mit Antje Rösener bildete er eine Tandem. Rückblickend ein Erfolgsmodell.
Strukturgeber und Visionär
In seiner Amtszeit verantwortete Jörg Neuhaus nicht nur die klassischen Felder der Haushaltsplanung und -verwaltung, sondern setzte vor allem in der Modernisierung interner Prozesse Maßstäbe. Er baute die Projektmittelakquise massiv aus und trieb die Digitalisierung sowie das öffentliche Marketing konsequent voran. Durch eine vorausschauende Finanzpolitik –stellte Neuhaus sicher, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird: In der Bildungsarbeit vor Ort für die Menschen in NRW.
Inhaltlich setzte er Akzente, die heute das Profil des Werks schärfen:
- Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Familienbildung.
- Interkulturelle Entwicklung, Migration und Integration.
- Ein konsequentes und verlässliches Qualitätsmanagement.
Vernetzung und multiprofessionelle Kompetenz
Als Diakon, Diakoniewissenschaftler und Sozialmanager brachte Jörg Neuhaus eine breite Expertise ein. Ob als Geschäftsführer der Stiftung Protestantismus, Bildung und Kultur oder als Interessenvertreter in landespolitischen Gremien – seine Stimme hatte Gewicht. Für viele Regionalstellen und Honorarkräfte war er ein geschätzter Ansprechpartner, der das Werk auch sicher durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie steuerte.
Blick in die Zukunft
Mit dem Abschied liegt die Leitung künftig in den Händen der beiden Geschäftsführerinnen/Vorständinnen, unterstützt durch ein Team, das im Zuge der Umstrukturierung bereits neue Verantwortung übernommen hat.
Wir sagen: DANKE und wünschen ALLES GUTE und GOTTES SEGEN.
