Schnittstellenmanagement zwischen Küche und Pflege: Zusammenarbeit stärken, Versorgung sichern
Eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Küche und Pflege ist entscheidend für die ernährungsbezogene Versorgung pflegebedürftiger Menschen. An der Schnittstelle beider Bereiche treffen unterschiedliche Aufgaben, Perspektiven und Verantwortlichkeiten aufeinander – und genau hier entstehen im Alltag häufig Herausforderungen, aber auch große Chancen für Qualitätsentwicklung.
Das Seminar vermittelt, wie ein strukturiertes Schnittstellenmanagement dazu beiträgt, bedarfsgerechte Ernährung sicherzustellen und die Lebensqualität der betreuten Menschen zu fördern. Die Teilnehmenden erhalten einen fachlichen Überblick über zentrale Informationswege, Verantwortlichkeiten und Kommunikationsprozesse zwischen Pflege und Küche. Sie lernen, welche Angaben für eine passgenaue Speisenzubereitung notwendig sind – etwa zu Allergien, Unverträglichkeiten, Kau und Schluckstörungen oder besonderen Kostformen – und wie diese Informationen klar, vollständig und nachvollziehbar weitergegeben werden können.
Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie Rückmeldungen aus der Pflege genutzt werden, um Speisenangebote anzupassen, Akzeptanz zu erhöhen und Risiken wie Mangelernährung frühzeitig zu erkennen. Anhand praxisnaher Beispiele reflektieren die Teilnehmenden typische Herausforderungen im Versorgungsprozess und erarbeiten Lösungsansätze für eine verlässliche, wertschätzende und zielgerichtete Zusammenarbeit.
Die Fortbildung unterstützt Mitarbeitende dabei, ihre Rolle im Schnittstellenprozess zu stärken, Kommunikationswege zu verbessern und einen qualitätsorientierten Beitrag zur Ernährungssicherheit etwa in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder ambulanten Diensten zu leisten.
Information: Karoline Tembusch 02921 - 371 295 (Mo. - Fr. 8:00 bis 13:00 Uhr)
Die Zugangsdaten werden rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn per E Mail an alle angemeldeten Teilnehmenden (Einzelpersonen, nicht nur Institution) versendet. Bitte überprüfen Sie gegebenenfalls auch Ihren Spam Ordner. Sollten die Zugangsdaten bis spätestens einen Tag vor dem Seminar nicht bei Ihnen eingegangen sein, wenden Sie sich bitte an die zuständige Kontaktstelle (tembusch@frauenhilfe-westfalen.de), damit eine erneute Zusendung veranlasst werden kann.
Veranstalter
Ev. Erwachsenenbildung der Ev. Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Verantwortliche/r Mitarbeiter/in
Frau Manuela Schunk
Kursleitung
Frau Karoline Tembusch
Zielgruppe/n:
Bestimmte Berufsgruppen (z.B. ErzieherInnen)
Referent / Referentin:
Frau Andrea Wiemann
Sachbereich/e:
Kultur und Gesundheit
Veranstaltungsart:
Einzelveranstaltung
Format/e:
Online-Seminare