KEIN LAND FÜR NIEMAND - Weltflüchtlingstag 2026 - Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Maik Lüdemann
Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ (Deutschland 2025) beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel. Während sich Deutschlands Asyl- und Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, eskaliert die Lage an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration wird zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.
Durch Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger-*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet? Ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen – sondern eine über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.
Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch mit Regisseur und Filmemacher Maik Lüdemann, um über das Gesehene zu sprechen und zu diskutieren.
Wir zeigen den Film im Rahmen des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2026.
Eine Kooperation mit dem Haus der Kulturen in Herten und KIRCHE UND KINO Recklinghausen

Veranstalter
Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Recklinghausen
Verantwortliche/r Mitarbeiter/in
Frau Julia Borries
Kursleitung
Frau Julia Borries
Zielgruppe/n:
Allgemein an Weiterbildung Interessierte
Referent / Referentin:
Maik Lüdemann
Sachbereich/e:
Gesellschaft, Politik, Migration
Veranstaltungsart:
Einzelveranstaltung
Format/e:
Abendveranstaltungen