Humor und Körpersprache in der Sterbebegleitung - Praxisworkshop für Haupt- und Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

Wie können Lachen und Humor die Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen unterstützen? Eine sensible Frage, gerade für Mitarbeitende im Hospizbereich. Fest steht: Humor ist eine Grundhaltung. Er beinhaltet die Bereitschaft, uns selbst, den anderen und die äußeren Gegebenheiten so anzunehmen, wie sie sind. Gerade angesichts von Sterben und Tod ist es hilfreich, nicht in Leid zu versinken, sondern Humor gezielt als hilfreiches Instrument einzusetzen.

Christoph Gilsbach, langjährig erfahren als Performancekünstler und Klinikclown, zeigt in diesem Workshop grundlegende Wirkprinzipien des Humors und liefert konkrete Anregungen, wie diese in der Sterbebegleitung integriert werden können. Dabei bedient er sich der Perspektive des inneren Clowns, der „Ja“ zu sich sagt mit allem, was ihn ausmacht.

Zu einer bewussten Orientierung am Sterbenden und seinem System gehört auch das Lesen von Körpersprache. Sie ermöglicht Beziehungsgestaltung, um Würde, Autonomie, Selbstbestimmung und Individualität zu wahren und Ressourcen, Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen. Durch bewusste Zuwendung kann Sicherheit und Vertrauen vermittelt und gelebt werden.

Die Teilnehmenden lernen und trainieren praxisnah und in konkreten Übungen, wie sich Ressourcen des Lachens und der eigenen Körpersprache entdecken lassen und wie das achtsame Verweilen im Augenblick auch angesichts von Trauer und Schmerz neue, humorvolle Perspektiven eröffnen kann.

Folgende Fragen werden u. a. behandelt:

Wie kann ich meinen eigenen Humor trainieren und ihn in herausfordernden Situationen behalten?
Wie hilft mir der Humor, Distanz zu wahren und Empathie zu erlangen?
Wie kann ich Humor in die Begleitung von Sterbenden und Angehörigen einbringen?
Wie können wir durch unsere Körpersprache Trost, Sicherheit und Zugewandtheit vermitteln, wenn Worte fehlen?
Welche Signale senden wir unbewusst aus – und wie können wir unsere nonverbale Kommunikation bewusst einsetzen, um Sterbende und Angehörige zu unterstützen?

Neben der theoretischen Wissensvermittlung sorgen praktische Achtsamkeits-, Lach- und Clowns-Übungen und Übungen zur eigenen Körpersprache für ein Lernen mit Freude und Spaß.

Eine Kooperation mit dem Heilig-Geist-Hospiz (Unna) und der Ev. Akademie Villigst.

Leitung: Christoph Gilsbach (Pantomime, Klinik-Clown, Dozent)

2-tägig
Di 24.02.26
Mi 25.02.26
jeweils 10.00 - 16.30 Uhr

Haus Landeskirchlicher Dienste
Olpe 35
44135 Dortmund

228,00 € (Kursgebühr, Imbiss, Getränke)

Ansprechpersonen:
Felix Eichhorn
Annegret Petersen
0231/5409-15
annegret.petersen@ev-bildung.de

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Kultur + Gestalten | Menschen
24./25. Februar 2026
10:00 - 16:30 Uhr
Preis
€ 228,00

Veranstalter
Geschäfts- und Studienstelle der Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V.

Verantwortliche/r Mitarbeiter/in
Herr Felix Eichhorn

Kursleitung
Herr Christoph Gilsbach

0231/540910 info@ev-bildung.de

Zielgruppe/n:

Bestimmte Berufsgruppen (z.B. ErzieherInnen)

Referent / Referentin

Herr Christoph Gilsbach

Sachbereich/e:

Gesellschaft, Politik, Migration

Veranstaltungsart:

Internatsveranstaltung ohne Übernachtung (TT)