FRAU MÜLLER, DIE MIGRANTIN – WIE DEUTSCHLAND UND ICH UNS ANEINANDER GEWÖHNT HABEN - Autorinnen-Lesung
Evelyne Waithira Müller ist gebürtige Kenianerin. Während ihrer Zeit als britische Soldatin verliebte sie sich in einen Deutschen. Nach der Heirat zog das Paar in einen kleinen Ort in Ostwestfalen. Damit entschied sie sich nicht nur für einen Menschen, sondern auch für ein Leben in einer Kultur, die sich in vielen Bereichen von ihrer Heimat unterscheidet.
In ihrer Lesung berichtet sie eindrucksvoll davon, „wie Deutschland und sie sich aneinander gewöhnt haben“. Offen und authentisch erzählt sie von Heimweh, Einsamkeit, Stolpersteinen, Kulturschock, Missverständnissen, Alltagsrassismus und den Herausforderungen der deutschen Bürokratie. Dabei macht sie kulturelle Unterschiede und oft unausgesprochene gesellschaftliche Regeln sichtbar. Zugleich schildert sie, was ihr geholfen hat, in Deutschland anzukommen, ohne die Verbundenheit zu ihrer Herkunft zu verlieren.
Die Veranstaltung ermöglicht einen Perspektivwechsel und fördert das Verständnis für die Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichte. Die Teilnehmenden setzen sich mit Fragen kultureller Prägung, Integration, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Vielfalt auseinander. Sie reflektieren eigene Sichtweisen und gewinnen Anregungen für einen respektvollen und diskriminierungssensiblen Umgang im Zusammenleben.
Im anschließenden Gespräch besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und die angesprochenen Themen gemeinsam zu vertiefen.
In Kooperation mit dem AK ASYL
Kosten: 5 - 10 € Spendenempfehlung

Veranstalter
Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Gütersloh
Verantwortliche/r Mitarbeiter/in
Maxie Kordes
Kursleitung
Frau Evelyne Waithira-Müller
Zielgruppe/n:
Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Referent / Referentin:
Frau Evelyne Waithira-Müller
AK Asyl
Sachbereich/e:
Religion, Lebensgestaltung, Pilgern
Veranstaltungsart:
Einzelveranstaltung
Format/e:
Abendveranstaltungen