Den Israel-Palästina-Konflikt besprechbar machen - Antisemitismus und rassismuskritische Perspektiven in der Bildungsarbeit
Der Israel-Palästina-Konflikt bewegt viele Menschen in Deutschland und führt auch in der Bildungsarbeit zu Spannungen.
Dabei stehen oft nicht die Ereignisse vor Ort im Mittelpunkt, sondern persönliche Erfahrungen und Perspektiven, die auch Menschen ohne biografische Bezüge zum Konflikt entwickeln.
Dies betrifft auch Multiplikator*innen, die keineswegs neutral sind. In Diskussionen zeigen sich immer wieder antisemitische und (antimuslimisch-) rassistische Bilder und Ressentiments.
Der Workshop möchte zunächst Raum geben, unterschiedliche und oft widersprüchliche Bezüge und Sichtweisen auf den Konflikt zu besprechen und Ansätze zu diskutieren, um diese Vielschichtigkeit sichtbar zu machen. Antisemitismus- und rassismuskritische Ansätze werden dabei zusammen gedacht. Im zweiten Teil werden provokative Aussagen und Verhaltensweisen thematisiert und Strategien erarbeitet, um in der Bildungsarbeit angemessen zu reagieren.
Zielgruppe sind: Pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Multiplikator*innen und Interessierte
Leitung: Dr. Götz Nordbruch (Sozial- und Islamwissenschaftler bei ufuq.de im KN:IX connect – Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung)
Di 28.04.2026
10.00 - 16.00 Uhr
Haus Landeskirchlicher Dienste
Olpe 35
44135 Dortmund
35,00 € (Kursgebühr, Imbiss, Getränke)
Ansprechpersonen:
Saida Aderras
Annegret Petersen
0231/5409-15
annegret.petersen@ev-bildung.de

Veranstalter
Geschäfts- und Studienstelle der Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V.
Verantwortliche/r Mitarbeiter/in
Frau Saida Aderras
Kursleitung
Frau Saida Aderras
Referent / Referentin
Götz Nordbruch
Sachbereich/e:
Beruf und Pädagogik
Veranstaltungsart:
Einzelveranstaltung