Achtsamkeit to go: Achtsamkeit und Gier

Achtsamkeit to go: Achtsamkeit und Gier

Gier ist ein elementarer Bestandteil des menschlichen Seins. Sie zeigt sich im Verlangen nach mehr – nach Besitz, Anerkennung, Einfluss, Sicherheit oder auch nach immer neuem Wissen. Dabei ist der Wunsch nach Mehr nicht grundsätzlich negativ. Er kann Ausdruck von Neugier, Sehnsucht und Lebensenergie sein, zugleich aber auch Unruhe, Maßlosigkeit und das Gefühl hervorrufen, dass das Vorhandene niemals genügt.

An diesem Abend wollen wir achtsam fragen: Was verbirgt sich hinter unserem Wunsch nach Mehr? Wonach suchen wir eigentlich? Was könnte eine Haltung innehaltender Genügsamkeit bedeuten? Und wie hängt sie mit dem zusammen, was uns im Glauben trägt?

Achtsamkeit eröffnet einen Raum, in dem wir Wünsche und Bedürfnisse wahrnehmen können, ohne sie vorschnell zu bewerten. Biblische und christliche Perspektiven laden dazu ein, Gier nicht nur moralisch zu betrachten, sondern nach ihren tieferen Ursachen zu fragen und Vertrauen, Dankbarkeit und Genügsamkeit als Wege zu größerer innerer Freiheit zu entdecken.

Zielgruppe

Erwachsene, die sich mit Spiritualität, Glaube und persönlicher Entwicklung beschäftigen möchten. Der Abend ist offen für Menschen verschiedener religiöser Prägung sowie für spirituell Suchende.

Ziel der Veranstaltung

Ziel des Abends ist es, einen reflektierten und persönlich tragfähigen Umgang mit dem eigenen Streben nach Mehr zu entwickeln. Die Teilnehmenden werden darin unterstützt, unterschiedliche Formen von Gier wahrzunehmen, die dahinterliegenden Bedürfnisse und Sehnsüchte zu erkunden und spirituelle Ressourcen für einen bewussteren Umgang mit Besitz, Wissen, Anerkennung und Sicherheit zu erschließen.

Dabei soll Gier nicht vorschnell verurteilt, sondern als menschliche Erfahrung ernst genommen werden. Die Teilnehmenden werden eingeladen, zwischen lebendiger Sehnsucht, berechtigten Bedürfnissen und innerer Getriebenheit zu unterscheiden.

Inhalte

Der Workshop verbindet biblisch-theologische Impulse mit Perspektiven aus Spiritualität und Lebenspraxis. Themen wie Besitz, Maßlosigkeit, Wissensdurst, Anerkennung, Teilen, Vertrauen und Genügsamkeit werden aufgegriffen und mit der eigenen Biografie in Beziehung gesetzt.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen: Was brauche ich wirklich? Wann wird aus einem Wunsch ein unstillbares Verlangen? Welche Ängste oder Hoffnungen verbergen sich hinter meinem Streben nach Mehr? Was bedeutet Genügsamkeit, ohne dass sie zu Selbstbeschränkung oder Verzichtsideologie wird? Und welche Orientierung kann der Glaube geben?

Kurze Texte, biblische Impulse, Reflexionsfragen und meditative Elemente regen zur persönlichen Auseinandersetzung an.

Methodische Gestaltung

Der digitale Abend verbindet einen kurzen Impulsvortrag mit angeleiteter Einzelreflexion, freiwilligem Austausch in Kleingruppen und Phasen der Stille. Achtsamkeitsübungen unterstützen die Teilnehmenden dabei, eigene Wünsche, Bedürfnisse und innere Spannungen wahrzunehmen.

Eine wertschätzende und geschützte Gesprächskultur bildet die Grundlage für einen offenen und achtsamen Dialog. Ziel ist es, neue Perspektiven auf das eigene Streben nach Mehr zu gewinnen und Wege zu Dankbarkeit, Genügsamkeit, Vertrauen und innerer Freiheit zu entdecken.

Wenn Ihnen diese Veranstaltung gefällt, würden wir uns freuen, wenn Sie sie weiterempfehlen.

18. Januar 2027
18:30 - 20:00 Uhr
Preis
- kostenlos -

Veranstalter
Ev. Erwachsenenbildung in der Ev. Pop- Akademie gGmbH

Verantwortliche/r Mitarbeiter/in
Sebastian Sendzik

Kursleitung
Herr MIchael Bremer

02302-28222-80 service@ev-pop-institut.de Vertrag widerrufen
Online-Seminar

Zielgruppe/n:

Allgemein an Weiterbildung Interessierte

Referent / Referentin:

Herr Manuel Höfs

Sachbereich/e:

Religion, Lebensgestaltung, Pilgern

Veranstaltungsart:

Einzelveranstaltung

Format/e:

Online-Seminare, Abendveranstaltungen